Studentenwohnheim in der Friesengasse
Martinswerk GmbH, Berlin 1997

Mit diesem Projekt hat die Stadt Frankfurt den Bau von "normalen" Wohnungen für Studenten gefördert. Keine Studentenappartements, sondern vier Wohngemeinschafts-wohnungen mit 3-6 Zimmern finden in dem kleinen, etwas eigentümlichen Haus Platz. In jedem Geschoß wurde um die als Mittelauflager dienende Sichtbetonwand ein anderer Grundriß organisiert: mal liegt der Flur auf der einen, mal auf der anderen Seite, mal die gemeinschaftliche Küche zur Straße, mal zum Garten. Die Geschoßhöhen liegen zwischen 2.70 m und 3.50 m, was auf den beiden niedrigen Geschossen breite und auf den beiden höheren Geschossen schmalere Zimmer mit Hochbett ergibt. So erhält jede Gemeinshaftswohnung eine unverwechselbare Eigenart. Im Keller liegt ein geräumiger, über eine trichterförmige Arena mit dem kleinen Garten verbundener Gemeinschaftsraum. Der eigentliche Clou aber ist eine Dachterrasse mit einem auch als Bar oder Rückzugsraum nutzbaren Waschraum, die den Blick auf die Skyline der City freigibt und ein idealer Ort für kleine Feste ist.

Frankfurt Bockenheim